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Aboalarm-Alternative — was passt zu deinem Problem?

Aboalarm kombiniert Erinnerung und Kündigungsversand. Wo das stark ist, wo ein reiner Tracker reicht, und was beide nicht können.

Kurz gesagt

Aboalarm liegt zwischen den beiden Gattungen: Es erinnert an Fristen und verschickt auf Wunsch die Kündigung als Fax oder Brief mit Nachweis. Das ist genau dann stark, wenn Verträge mit Formvorschriften und langen Fristen im Spiel sind. Wer überwiegend monatlich kündbare Dienste hat, zahlt für Versandwege, die er nie braucht.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, SubTracker · Aktualisiert 7. September 2026

Was Aboalarm anders macht als ein reiner Tracker

Aboalarm ist eine Mischform. Es führt eine Vertragsliste, erinnert an Fristen und bietet zusätzlich den Kündigungsversand — historisch per Fax, was bei deutschen Anbietern lange der belastbarste Weg war, inzwischen auch anders.

Ein reiner Tracker hört bei der Erinnerung auf.

Wofür Aboalarm die bessere Wahl ist: Du hast mehrere Verträge mit Mindestlaufzeit und Formvorschrift — Fitness, Mobilfunk, Versicherungen, Zeitungsabos. Dort ist der Versand mit Nachweis der Teil, der im Streitfall zählt, und ihn abzugeben spart echte Mühe.

Wofür ein reiner Tracker reicht: Dein Bestand besteht überwiegend aus monatlich kündbaren Diensten — Streaming, Musik, Software, KI-Werkzeuge. Dort kündigst du in zwei Minuten selbst über einen Button, und ein Versandweg löst kein Problem, das du hast.

Der Punkt, der die Entscheidung meist trägt

Sieh dir an, wie viele deiner Verträge überhaupt eine Frist länger als einen Monat haben. Bei den meisten Haushalten sind das ein bis drei von fünfzehn.

Wenn das auf dich zutrifft, brauchst du für zwölf Abos eine Erinnerung und für zwei einen Versandweg. Ob du dafür zwei Werkzeuge nutzt oder eines mit beidem, ist Geschmackssache — nur sollte die Entscheidung an dieser Zahl hängen und nicht am Funktionsumfang.

Was beide nicht können

Abos über Apple und Google finden. Diese erscheinen auf dem Kontoauszug nur als Sammelbuchung. Keine Erkennung schlüsselt sie auf; du musst im Apple-Konto unter „Abonnements" und im Google-Play-Konto selbst nachsehen.

Eine Frist zurückdrehen. Ist der Termin verpasst, hilft weder Erinnerung noch Versand.

Über Währungsgrenzen rechnen. Wer Abos in Franken, Euro und Dollar hat, braucht ein Werkzeug, das mehrere Währungen führt — sonst stimmt die Monatssumme nicht.

Die Frage, die hier meist den Ausschlag gibt

Mit Kontoanbindung verbinden sich Dienste über einen Aggregator wie Tink oder finAPI mit deinem Konto und erkennen wiederkehrende Abbuchungen aus den Umsätzen. Die Einrichtung dauert unter einer Minute. Der Preis ist, dass ein Dritter eine laufend aktualisierte Aufstellung deiner Ausgaben führt — nicht nur der Abos — und dass diese Verbindung offen bleibt.

Ohne Kontoanbindung. SubTracker verbindet sich nicht mit deinem Konto. Du trägst jedes Abo einmal selbst ein — das dauert etwa zehn Minuten und ist der Preis dafür, dass kein Dritter deine Kontoumsätze sieht.

Die Daten liegen in London (Grossbritannien) und unterliegen der UK GDPR; die Übermittlung aus der EU stützt sich auf einen Angemessenheitsbeschluss. Jedes Konto kann alles als CSV oder JSON exportieren und sich in den Einstellungen endgültig löschen.

Keiner der beiden Wege ist grundsätzlich richtig. Er sollte nur bewusst gewählt werden statt nebenbei.

Wie du anfängst

Der freie Plan verfolgt unbegrenzt viele Abos, unbefristet und ohne Karte. Erinnerungen vor der Verlängerung, Preisänderungs-Alarme und Auswertungen gehören zu Plus. Das reicht, um herauszufinden, ob die Gewohnheit hält, bevor du etwas bezahlst.

Es gibt keinen Testzeitraum, weil der freie Plan keiner ist — er läuft unbefristet weiter.

Behalte deine Abo-Kosten im Blick

Die meisten Menschen zahlen für mehr Abos, als sie aufzählen können. Unbegrenzt viele Abos kostenlos verfolgen — ohne Karte, ohne Bankzugang.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Aboalarm und einem Abo-Tracker?+

Aboalarm erinnert an Fristen und verschickt auf Wunsch die Kündigung mit Nachweis. Ein reiner Tracker hört bei der Erinnerung auf. Der Unterschied lohnt sich, wenn du Verträge mit Formvorschriften hast; bei monatlich kündbaren Diensten zahlst du für einen Versandweg, den du nie brauchst.

Brauche ich den Kündigungsversand überhaupt?+

Sieh nach, wie viele deiner Verträge eine Frist länger als einen Monat haben. Bei den meisten Haushalten sind das ein bis drei von fünfzehn. Für diese lohnt der Versand mit Nachweis; für die übrigen genügt der Kündigungsbutton auf der Website des Anbieters.

Findet Aboalarm meine App-Store-Abos?+

Nein, und kein anderes Werkzeug auch nicht. Apple und Google fassen mehrere Abos zu einer Sammelbuchung zusammen, sodass auf keinem Kontoauszug erkennbar ist, welche Dienste enthalten sind. Diese musst du im Apple-Konto unter „Abonnements" und im Google-Play-Konto selbst nachsehen.

Was ist bei Abos in mehreren Währungen zu beachten?+

Ein Werkzeug, das nur eine Währung führt, rechnet die Monatssumme falsch — besonders relevant in der Schweiz, wo neben Franken fast immer Euro- und Dollar-Abos laufen. Halte die Originalwährung fest, nicht den umgerechneten Betrag, sonst kannst du eine Preiserhöhung nicht von einem Kurseffekt unterscheiden.