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Excel-Tabelle für Abos — reicht das?

Eine Tabelle löst die Übersicht vollständig und scheitert an einer einzigen Stelle. Welcher das ist, und wann der Wechsel sich lohnt.

Kurz gesagt

Eine Tabelle löst das Übersichtsproblem vollständig und kostet nichts. Sie scheitert an genau einer Stelle: Niemand öffnet sie drei Tage vor einer Verlängerung. Wenn dein Problem die Liste ist, nimm die Tabelle. Wenn dein Problem der Termin ist, brauchst du etwas, das sich von selbst meldet — das ist der einzige Unterschied, der zählt.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, SubTracker · Aktualisiert 7. September 2026

Was eine Tabelle vollständig löst

Anbieter, Betrag, Rhythmus, nächstes Datum, Kategorie. Fünf Spalten, und du hast dieselbe Übersicht wie jedes Werkzeug. Summen und Jahreshochrechnung sind eine Formel. Sortieren nach Kategorie zeigt Mehrfachbelegungen genauso zuverlässig.

Wer eine Tabelle führt und sie pflegt, braucht nichts weiter. Das sollte in einem Text auf dieser Seite stehen dürfen.

Die eine Stelle, an der sie scheitert

Niemand öffnet sie rechtzeitig.

Das ist kein Disziplinproblem, sondern ein strukturelles: Eine Datei meldet sich nicht. Die Information, dass in vier Tagen ein Jahresabo verlängert, steht in der Tabelle — aber du siehst sie nur, wenn du ohnehin hineinschaust, und das tust du typischerweise, nachdem etwas abgebucht wurde.

Alles, was ein Abo-Werkzeug über eine Tabelle hinaus leistet, lässt sich auf diesen einen Punkt zurückführen.

Wie du eine Tabelle brauchbar machst

Wenn du bei der Tabelle bleiben willst, und das ist eine vertretbare Entscheidung:

Trage die Originalwährung ein, nicht den umgerechneten Betrag. Sonst kannst du später eine Preiserhöhung nicht von einem Kurseffekt unterscheiden.

Setze Kalendereinträge, nicht nur Datumsspalten. Ein Eintrag mit Erinnerung drei Tage vorher ist der Teil, der der Tabelle fehlt — und den du selbst ergänzen kannst.

Führe zwei Datumsspalten bei Verträgen mit Frist: Vertragsende und letzter Kündigungstermin. Das sind verschiedene Daten, und nur das zweite lässt sich noch nutzen.

Notiere den Abrechnungsweg. Ob ein Abo über Apple, Google, PayPal oder direkt läuft, entscheidet darüber, wo du kündigen musst — und ist der häufigste Grund, warum eine Kündigung ins Leere geht.

Wann sich der Wechsel lohnt

Wenn du drei Kalendereinträge pro Abo pflegst und die Tabelle trotzdem nicht aktuell ist. Ab etwa fünfzehn Abos kippt der Aufwand — nicht wegen der Liste, sondern wegen der Termine.

Die Frage, die hier meist den Ausschlag gibt

Mit Kontoanbindung verbinden sich Dienste über einen Aggregator wie Tink oder finAPI mit deinem Konto und erkennen wiederkehrende Abbuchungen aus den Umsätzen. Die Einrichtung dauert unter einer Minute. Der Preis ist, dass ein Dritter eine laufend aktualisierte Aufstellung deiner Ausgaben führt — nicht nur der Abos — und dass diese Verbindung offen bleibt.

Ohne Kontoanbindung. SubTracker verbindet sich nicht mit deinem Konto. Du trägst jedes Abo einmal selbst ein — das dauert etwa zehn Minuten und ist der Preis dafür, dass kein Dritter deine Kontoumsätze sieht.

Die Daten liegen in London (Grossbritannien) und unterliegen der UK GDPR; die Übermittlung aus der EU stützt sich auf einen Angemessenheitsbeschluss. Jedes Konto kann alles als CSV oder JSON exportieren und sich in den Einstellungen endgültig löschen.

Keiner der beiden Wege ist grundsätzlich richtig. Er sollte nur bewusst gewählt werden statt nebenbei.

Wie du anfängst

Der freie Plan verfolgt unbegrenzt viele Abos, unbefristet und ohne Karte. Erinnerungen vor der Verlängerung, Preisänderungs-Alarme und Auswertungen gehören zu Plus. Das reicht, um herauszufinden, ob die Gewohnheit hält, bevor du etwas bezahlst.

Es gibt keinen Testzeitraum, weil der freie Plan keiner ist — er läuft unbefristet weiter.

Behalte deine Abo-Kosten im Blick

Die meisten Menschen zahlen für mehr Abos, als sie aufzählen können. Unbegrenzt viele Abos kostenlos verfolgen — ohne Karte, ohne Bankzugang.

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Häufige Fragen

Reicht eine Excel-Tabelle für meine Abos?+

Für die Übersicht vollständig. Fünf Spalten — Anbieter, Betrag, Rhythmus, nächstes Datum, Kategorie — leisten dasselbe wie jedes Werkzeug. Sie scheitert an einer Stelle: Sie meldet sich nicht, und niemand öffnet sie drei Tage vor einer Verlängerung.

Was gehört in eine Abo-Tabelle?+

Anbieter, Betrag in der Originalwährung, Abrechnungsrhythmus, nächstes Verlängerungsdatum und der Abrechnungsweg — ob über Apple, Google, PayPal oder direkt. Der letzte Punkt entscheidet darüber, wo du kündigen musst, und wird am häufigsten weggelassen.

Soll ich Fremdwährungen umrechnen?+

Trage die Originalwährung ein und nicht den umgerechneten Betrag. Sonst musst du bei jeder Kursänderung alles anfassen und kannst eine echte Preiserhöhung nicht mehr von einem reinen Wechselkurseffekt unterscheiden — genau die Unterscheidung, auf die es ankommt.

Ab wann lohnt sich ein Werkzeug statt der Tabelle?+

Wenn du anfängst, Kalendereinträge pro Abo zu pflegen, und die Tabelle trotzdem nicht aktuell ist. Ab etwa fünfzehn Abos kippt der Aufwand — nicht wegen der Liste, die bleibt einfach, sondern wegen der Termine.