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KI-Abos im Überblick — was zahlst du wofür?

Wie sich KI-Abos in zwei Jahren zum eigenen Ausgabenposten entwickelt haben, welche sich überschneiden und woran du erkennst, welches du wirklich brauchst.

Kurz gesagt

KI-Abos liegen fast alle in derselben Preisklasse von etwa zwanzig Euro oder Franken im Monat, und genau deshalb sammeln sie sich an: einzeln fällt keines auf. Drei parallele Dienste kosten über ein Jahr mehr als die meisten schätzen. Die brauchbare Prüffrage ist nicht, welcher der beste ist, sondern welchen du in der letzten Woche tatsächlich geöffnet hast.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, SubTracker · Aktualisiert 7. September 2026

Eine Kategorie, die es vor kurzem noch nicht gab

Bis vor wenigen Jahren existierte dieser Ausgabenposten nicht. Heute haben viele Menschen zwei oder drei KI-Abos parallel, oft ohne bewusste Entscheidung: eines aus Neugier abonniert, eines für die Arbeit, eines beim Bildgenerieren hängengeblieben.

Der Grund, warum sich das ansammelt, ist strukturell und nicht persönlich. Die Preise liegen fast alle in derselben Klasse, ungefähr zwanzig Euro oder Franken im Monat. Das ist der Bereich, in dem eine einzelne Abbuchung keine Prüfung auslöst. Drei davon zusammen tun es — aber diese Summe siehst du nie, weil jeder Dienst separat an einem anderen Datum abrechnet.

Wo sich die Dienste tatsächlich überschneiden

Die grossen Chat-Assistenten können inzwischen fast alle dasselbe Grundrepertoire: Texte schreiben und überarbeiten, Code, Dokumente auswerten, im Web suchen, Bilder verstehen. Die Unterschiede liegen in Feinheiten des Stils, in Kontextlänge und in einzelnen Werkzeugen — nicht in getrennten Aufgabenbereichen.

Praktische Folge: Zwei allgemeine Assistenten parallel zu halten, lohnt sich nur, wenn du sie tatsächlich für verschiedene Dinge einsetzt. Bei den meisten läuft es darauf hinaus, dass einer benutzt wird und der andere aus Gewohnheit weiterläuft.

Etwas anderes gilt für spezialisierte Dienste — Bildgenerierung, Sprachsynthese, Transkription. Die überschneiden sich weniger und lassen sich schlechter gegeneinander tauschen.

Die Prüffrage, die funktioniert

Nicht: „Welcher ist der beste?" Das ändert sich alle paar Monate und lässt sich ohnehin nicht allgemein beantworten.

Sondern: „Welchen habe ich in den letzten sieben Tagen geöffnet?" Die meisten Chat-Dienste zeigen einen Verlauf — sieh nach, statt zu schätzen. Ein Assistent, den du seit drei Wochen nicht geöffnet hast, wird auch im nächsten Monat nicht gebraucht.

Was viele übersehen

Die kostenlosen Stufen sind besser geworden. Was vor achtzehn Monaten ein Bezahlgrund war, ist bei mehreren Anbietern inzwischen kostenlos verfügbar. Es lohnt sich, vor der nächsten Verlängerung nachzusehen, was die freie Stufe deines Dienstes heute kann.

Jahresabos passen hier schlecht. Das Feld verändert sich schnell. Eine Zwölfmonatsbindung an ein Werkzeug, dessen Wettbewerbsposition sich in einem Quartal verschieben kann, ist ungünstiger als in stabileren Kategorien — der Rabatt wiegt das selten auf.

Abrechnung in Franken und Euro. Mehrere Anbieter stellen in US-Dollar in Rechnung. Dann kommen Umrechnung und je nach Karte eine Fremdwährungsgebühr dazu, sodass der tatsächliche Betrag über dem angegebenen liegt. Für die Schweiz ist das besonders relevant.

Wo SubTracker nicht die richtige Wahl ist

Kein Werkzeug passt für alle, und so zu tun als ob, kostet dich nur Zeit.

Du willst automatische Erkennung über dein Konto. SubTracker verbindet sich nicht mit deinem Konto. Du trägst jedes Abo einmal selbst ein — das dauert etwa zehn Minuten und ist der Preis dafür, dass kein Dritter deine Kontoumsätze sieht. Wenn dir zehn Minuten Einrichtung zu viel sind und du dafür Bankzugang gibst, sind Finanzguru oder die Umsatzanalyse deiner Bank-App der schnellere Weg.

Du willst, dass jemand für dich kündigt. Dienste wie Volders oder Aboalarm verschicken die Kündigung in deinem Namen und kümmern sich um Fristen und Nachweis. SubTracker sagt dir, was wann zu kündigen ist — kündigen musst du selbst.

Du verwaltest Software-Ausgaben einer Firma. Für Lizenzverwaltung über Abteilungen hinweg, mit Freigabeprozessen und SSO, sind Cledara oder Spendesk gebaut. Die geteilten Arbeitsbereiche hier sind für Haushalte und kleine Teams gedacht.

Wie du anfängst

Der freie Plan verfolgt unbegrenzt viele Abos, unbefristet und ohne Karte. Erinnerungen vor der Verlängerung, Preisänderungs-Alarme und Auswertungen gehören zu Plus. Das reicht, um herauszufinden, ob die Gewohnheit hält, bevor du irgendetwas bezahlst.

Die meisten finden in der ersten Sitzung zwei oder drei Abos, von denen sie nichts mehr wussten. Falls nicht, läuft der freie Plan einfach weiter.

Behalte deine Abo-Kosten im Blick

Die meisten Menschen zahlen für mehr Abos, als sie aufzählen können. Unbegrenzt viele Abos kostenlos verfolgen — ohne Karte, ohne Bankzugang.

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Häufige Fragen

Wie viel kosten KI-Abos im Monat?+

Die gängigen Assistenten liegen fast alle in einer ähnlichen Klasse von etwa zwanzig Euro oder Franken monatlich, spezialisierte Werkzeuge für Bild oder Sprache oft darunter oder darüber. Prüfe die aktuelle Tarifseite des jeweiligen Anbieters — dieses Feld ändert die Preise häufiger als andere Abo-Kategorien.

Lohnen sich mehrere KI-Abos parallel?+

Nur wenn du sie für unterschiedliche Aufgaben einsetzt. Die grossen Chat-Assistenten können inzwischen weitgehend dasselbe, sodass ein zweites allgemeines Abo selten zusätzlichen Nutzen bringt. Bei spezialisierten Diensten wie Bildgenerierung oder Transkription ist die Überschneidung geringer und ein zweites Abo eher gerechtfertigt.

Woran erkenne ich, welches KI-Abo ich kündigen kann?+

Sieh im Verlauf des Dienstes nach, wann du ihn zuletzt geöffnet hast, statt zu schätzen. Ein Assistent, der seit drei Wochen ungenutzt ist, wird auch im nächsten Monat nicht gebraucht. Diese Frage ist brauchbarer als der Vergleich, welcher Dienst der beste sei — das ändert sich ohnehin laufend.

Reicht die kostenlose Version nicht aus?+

Für viele Anwendungen inzwischen ja. Die freien Stufen haben sich in den letzten anderthalb Jahren erheblich verbessert, und mehrere Funktionen, die früher kostenpflichtig waren, sind heute enthalten. Es lohnt sich, vor der nächsten Verlängerung nachzusehen, was die freie Stufe deines Anbieters aktuell kann.

Warum wird mir mehr abgebucht, als auf der Preisseite steht?+

Weil mehrere Anbieter in US-Dollar abrechnen. Dann kommen der Umrechnungskurs und je nach Karte eine Fremdwährungsgebühr hinzu. In der Schweiz und bei Karten ohne Fremdwährungsbefreiung fällt der Unterschied spürbar aus — rechne mit einem Aufschlag auf den beworbenen Betrag.

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